Geld an sich macht nicht reich. Das weiß ja jeder.

Ich finde, Geld macht reich. Wenn wir neu lernen, damit umzugehen.

 

Ich war etwa 13 Jahre alt, als meine Eltern beschlossen, mein Taschengeld immens zu erhöhen. Meine Schwester und ich bekamen monatlich mehr Geld, als viele von unseren Freunden – aber nicht, um sich damit „irgendetwas“ zu kaufen. Nein, wir hatten zwar mehr Geld zur Verfügung, aber wir mussten auch sehr viel mehr davon bezahlen. Schulsachen kauften wir selbst, Ende des Sommers musste man etwas für die Winterjacke zurück legen und während andere sich Markenjeans kauften, überlegte ich dreimal, ob es mir das wirklich wert war oder ob ich gerade besser in das Halfter für mein Pony investieren sollte.

Ich musste lernen selbstständig zu denken und zu unterscheiden, was Luxus und was Notwendigkeit ist.

Manchmal hat mich das überfordert und ich wünschte mir, auch einfach alles gekauft zu bekommen. Im Grunde genommen hatte ich zwei Möglichkeiten: Ich hätte mich trotz der größeren, monatlichen Summe arm fühlen können, da sie für alles reichen musste, was ich brauchte. Oder ich hätte mich reichen fühlen können, in dem ich mir das leistete, was ich mir dadurch ermöglichen konnte. Ich entschied mich für die letztere Variate und tatsächlich ist diese Einstellung bis heute geblieben und macht mich zu einem reichen Menschen:

Ich will das, was ich mir leisten kann.

Es ist egal, wie viel Geld du hast. Wenn du dir das wünscht, was dadurch nur ganz knapp oder eigentlich nicht geht, wirst du den Mangel spüren, den Geld in dir erzeugen kann. Unser Unterbewusstsein braucht hier eine neue Gewohnheit: Die Gewohnheit, dass zu wollen, was geht. Denn das, was geht, ist für uns vorgesehen. Alles, was nicht geht, müssen wir uns erkämpfen und haben dadurch einen hohen Energieverlust. Geld ist nichts anderes als Energie und somit zahlen wir unter dem Strich drauf.

Das bedeutet nicht, dass du nicht deinen Verdienst kontinuierlich steigern solltest, es bedeutet nur, aufzuhören, nach dem zu trachten, was gerade nicht ansteht.

Lass es los.

In dem Moment kann sich deine Energie wieder im Hier und Jetzt sammeln. Und hier findet der Reichtum statt, er liegt nicht in der Zukunft, die besser werden könnte, sondern in den tatsächlichen, augenblicklichen Möglichkeiten.

In dem Moment, wo wir unseren Willen mit der aktuellen Situation in Einklang bringen, sind wir auf einem göttlichen Kurs. Hier entsteht Fülle auf natürliche Art und Weise und muss nicht gemacht werden. Für mich ist das einer der grundlegendsten Faktoren, um wirklich loszulassen und zu genießen:

Fülle muss nicht hergestellt werden.

Hier ist Frieden. Hier ist Entspannung. Hier ist Überfluss. Hier ist, wonach wir suchen.

Völlig unabhängig von der Geldsumme, die du monatlich bewegst oder die du auf irgendwelchen Konten gebunkert hast:

Nimm dir ein paar Tage Zeit, um bewusst zu wollen, was du dir leisten kannst und spüre den Unterschied, der sich innerlich bei dir einstellt. In diesem leichten, fluffigen Gefühl erreichen uns ungeahnte Möglichkeiten und „Zufälle“, denn unser Geist ist nicht mehr eng, er wird weit. Bereit für mehr. Bereit für Wunder.

Ich liebe Geld, wenn es der Fülle dient.

Geld ist kein eindimensionales Thema, es ist vielschichtig. Geld leuchtet und hat Schattenseiten. Es bindet und macht frei. Es verzaubert und enttäuscht. Geld folgt keinen Regeln außer deinen. Wenn du verstehst, wie DEIN Geldfluss optimal funktioniert, kannst du dich danach ausrichten, anstatt dem Geld hinterherzulaufen. Du kannst erkennen, was deinen Wert in Fluss bringt und wie du innerlich und äußerlich satt wirst. Du kannst dich entspannen und Fülle sein lassen, anstatt Mangel zu erzeugen.

Im Oktober findet der Workshop Vom Geld zum Reichtum statt und du bist herzlich eingeladen, dein Geldsystem in Fluss zu bringen.

Amira