Vor vielen Jahren wohnte ich zwischen zwei Umzügen für einige Zeit in der Besenkammer meiner kleinen Schwester.

Wie bitte?

Doch, wirklich. Sie war winzig, nur eine ganz kleine Matratze passt dort hinein. In dieser Zeit begann ich „Ein Kurs in Wundern“ zu studieren und während ich da in dieser Mini-Mini-Mini Kammer saß, las ich den Satz:

Du hast einen Platz in Gottes Plan.

Die Worte fuhren regelrecht in mich hinein. Ich wusste, dass das stimmen muss. Das mein Platz gesichert ist. Das ihn niemand anders würde ausfüllen können, außer mir selbst.

Und ich wollte ihn unbedingt. Diesen einen, diesen meinen, diesen Platz. 

Ich war überglücklich und saß mit geschlossene Augen in dieser Mini-Mini-Mini Besenkammer, die zu einem heiligen Ort wurde und fühlte dort meinen großen Platz. Ich war gefunden.

Es folgten viele Jahre, in denen ich mir über mich selbst bewusst wurde und in denen ich aus (auch der inneren) Besenkammer rauskommen musste. Ich kenne den ganzen Weg, von der Besenkammer bis auf die Bühne. Und glaube nicht, dass mir dabei immer alles leicht oder in den Schoß gefallen wäre. Aber es war mein Weg und deswegen bin ich ihn gegangen. Ich habe meinen Platz einfach nie aufgegeben, auch wenn ich ihn nicht immer sehen konnte.

Das Thema Lebensaufgabe zieht sich inzwischen wie ein roter Faden durch meine Arbeit. Die drängende Frage, die fast jeder Klient im Herzen oder auch als Thema mitbringt lautet:

Wo ist mein Platz? Was ist meine Vision und Bestimmung?

Die Antworten auf diese Fragen sind bereits da. Nur kommen wir manchmal nicht an sie dran, weil wir etwas dazwischen gestellt haben. Ängste und Zweifel. Ziele. Bedingungen. 

Du hast eine Platz in Gottes Plan. Einen Platz den du nicht machen kannst, sondern der dir gegeben ist. 

Wenn du dir Unterstützung dabei wünscht, aufzulösen, was zwischen dir und deiner Bestimmung steht und du sie besser begreifen und leben möchtest, dann vereinbare eine Session mit mir.

Von Herzen,
Amira