In einer Meditation erhielt ich mal den schönen Satz:

Wenn du nicht bereit bist zu vergehen, wirst du nie ganz erblühen.

Diese Aussage hat mich sehr berührt und hat mir in den Tiefen meines Herzens zu verstehen gegeben, dass ich die einzelnen Phasen und den damit verbundenen Veränderungen meines Lebens Raum geben darf. Das ich mich fallen lassen muss in diesen Prozess „Leben“. Mit mancher Welle werde ich schwimmen, durch andere tauchen und über manche springen.

In mir entsteht der Klang von Unendlichkeit, vibriert und klingt und schwingt mich ein.

In meinem Herzen berge ich das Ewige
In meinen Händen halte ich das Licht
Mein Geist vereint, verändert und bewegt 
Meine Füße beschreiten meinen Weg
Schritt für Schritt für Schritt für Schritt. 

Manchmal wünschen wir uns diese Wellen der Veränderung und haben gleichzeitig Angst davor.

Was genau befürchten wir? 

Ich glaube, oft ist es die Angst vor dem Scheitern, die uns zurück hält, eine wirkliche Transformation zu durchschreiten. Vielleicht doch nicht so gut zu sein, wie angekündigt. Fehler zu machen. Enttäuscht zu werden oder zu sein. Es ist ein Risiko. Veränderung ist nicht immer kalkulierbar und kontrollierbar.

Und doch: Wir brauchen Veränderung, um lebendig zu sein. Unser Leben verläuft in Zyklen, bleiben wir in einem alten Zyklus stecken, kann sich das Neue nicht in uns entfalten. 

Wie hoch wird deine Welle sein?

So hoch, dass du sie schaffst. So weit, dass sie dich umfasst. So intensiv, dass sie dich trägt. So stark, dass du in ihr schwach wirst. So leise, dass du in ihr deinem Atem hörst. So mächtig, dass sie dich an dein Ziel trägt.

Deine Welle ist deine Welle. Sie ist wie für dich gemacht. 

In Liebe,
Amira